Inspiration · Oberland

Landhaus
Stein, der das Haus trägt

Solnhofner Platten, alter Cotto, Kalkstein am Ofen: Materialien für ein Landhaus im Oberland, das mit den Jahren gewinnt.

Diele eines Landhauses im Oberland mit Solnhofner Naturplatten und Blick durch offene Holztüren in den Garten

Ein Landhaus im Oberland lebt von wenigen, ehrlichen Materialien: Holz, Kalkputz, Stein. Der Boden ist dabei das ruhigste und zugleich prägendste Element — er verbindet Diele, Küche und Wohnbereich und trägt die Patina, die ein Haus über Jahrzehnte ansetzt.

Die Fragen sind konkret: Solnhofner Platten im Bahnenverband oder als Polygonalverlegung? Neue Terrakotta oder historische Platten mit gebrauchter Oberfläche? Welche Fuge zum Kachelofen, welches Format im Gewölbekeller? Die Antworten hängen an Aufbauhöhen, Fußbodenheizung und der Frage, wie viel Unregelmäßigkeit ein Raum vertragen soll.

Die Räume auf dieser Seite sind KI-Visualisierungen — keine Referenzen. Die Materialien darin sind real: Sie stehen in unserer Ausstellung in Miesbach, auf über 1.000 m², zum Anfassen und Vergleichen.

Die Raumbilder dieser Seite sind Visualisierungen — komponiert aus Materialien, wie sie in unserer Ausstellung in Miesbach stehen. Echte Projekte finden Sie unter Projekte.

Landhaus-Diele mit Solnhofner Platten im römischen Verband, Holztür und Garderobe aus Eiche
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Diele

Die Diele nimmt Schmutz, Nässe und Bergschuhe — Solnhofner Naturplatten im römischen Verband halten das seit Jahrhunderten aus. Die Oberfläche bleibt gebrochen-matt, die Fuge etwas breiter und im Ton des Steins. So wird der Eingang robust, ohne hart zu wirken.

Wohnzimmer eines Landhauses mit grünem Kachelofen, Solnhofner Bodenplatten und Sitzbank am Fenster
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Wohnbereich mit Kachelofen

Um den Kachelofen herum trägt der Boden die Wärme weiter: Solnhofner Platten speichern sie und geben sie langsam ab. Vor dem Ofen eine Vorlegeplatte aus demselben Stein, großformatig geschnitten, fast fugenlos. Die Kachel selbst darf Farbe zeigen — der Boden hält sich zurück.

Landhaus-Bad mit Natursteinboden, freistehender Wanne und Mosaik in der bodengleichen Dusche
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Bad & Wellness

Im Bad wird der Landhauscharakter leiser: geschliffener Naturstein am Boden, Wandverkleidung nur dort, wo Wasser hinkommt, darüber Kalkputz. Ein Mosaik in der bodengleichen Dusche sorgt für Gefälle und Trittsicherheit — kleinteilig verlegt, im Ton des Bodens.

Landhausküche mit historischen Terrakottaplatten, Holzfronten und gemauertem Herdblock
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Landhausküche

Historische Terrakotta gehört in die Landhausküche wie der Herd: handgeformte Platten mit gebrauchter Oberfläche, im Kreuzverband verlegt, geölt statt versiegelt. Wer es geordneter mag, nimmt Zementfliesen als Läufer vor der Spüle — ein gezeichnetes Feld im ruhigen Cotto-Boden.

Gartenterrasse eines Landhauses mit Polygonalplatten aus Naturstein und Blick auf die Voralpen
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Gartenterrasse

Draußen setzt sich der Stein fort: frostsichere Natursteinplatten oder ein Polygonalmosaik, das die Terrasse mit dem Garten verzahnt. Offene Fugen, in Splitt verlegt — so bleibt die Fläche wasserdurchlässig und lässt sich nachjustieren, wenn der Boden arbeitet.

Gewölbekeller mit Cotto-Riemchen im Fischgrätverband, Weinregalen und warmem Licht
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Gewölbekeller

Unter dem Gewölbe liegt Cotto im Fischgrät: schmale Riemchen, diagonal zur Achse des Raums, die Fuge sandfarben und bewusst sichtbar. Der gebrannte Ton reguliert die Feuchte im Keller besser als jede Beschichtung — und altert dabei nur schöner.

Treppenhaus im Landhaus mit massiven Kalkstein-Blockstufen und Handlauf aus Eiche
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Treppenhaus

Massive Blockstufen aus Solnhofner oder Jura-Kalkstein, die Trittkante leicht gefast, die Oberfläche gebürstet für sicheren Stand. Am Antritt eine etwas tiefere Stufe als Einladung. Der Handlauf aus Eiche — mehr braucht ein Landhaus-Treppenhaus nicht.

Vom Bild zum Raum

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Alle Materialien dieser Seite stehen in unserer Ausstellung in Miesbach — auf über 1.000 m² und drei Etagen. Bringen Sie Pläne oder Fotos mit, wir bringen 44+ Jahre Erfahrung mit.

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